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Maisonette MANACOR

Maisonette „Manacor“ ist in erster Linie mit mallorquinischen Möbeln eingerichtet. Im Hochparterre befindet sich ein kleiner, gemütlicher Wohnraum mit Blick auf den Palmen gesäumten Garten und die dahinter liegenden Berge. Im Souterrain finden Sie ein ruhiges und auch im Sommer kühles Schlafzimmer mit hübschem Bad.
Ab 168,- € inkl. Frühstück (und 10% IVA)

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Die ersten Anzeichen menschlicher Besiedlung im heutigen Gemeindegebiet von Manacor gehen bis in die prätalaiotische Zeit (2000 bis 1400 v. Chr.) zurück, auch wenn die Ankunft des Menschen auf Mallorca im fünften Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung liegt. Aus dieser Zeit sind die künstlichen Grabhöhlen (cova de Homonet auf Son Ribot, Mitjà de les Beies und die Navetes), die als Wohngebäude dienten (sa Marineta, s’Hospitalet Vell).
Die städtische und soziale Entwicklung wurde besonders durch die Gründung des Klosters Sant Vicenç Ferrer und die Entstehung des Stadtviertel Fartàritx gekennzeichnet. Hier standen die meisten Windmühlen, die das Stadtbild prägten. 1576 gründete der Dominikanerorden das erwähnte Kloster und der Bau der Barockkirche begann. Anfang des folgenden Jahrhunderts wurde der Kreuzgang errichtet. Das Eigentum der Mönche fiel 1835 in die Hände des Staates. Das Kloster ist seitdem Sitz der Gemeindeverwaltung und des Gerichtshofs.
Bis zum 19. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Manacors auf Landwirtschaft (Getreide- und Weinanbau) und Viehzucht (Schafe), auch wenn der Textil- und Lebensmittelsektor sowie das Töpfereigewerbe eine wichtige Rolle spielten. Im 19. Jahrhundert begannen die Veränderungen, die aus Manacor das machten, was es heute ist. Die Industrien zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte nahmen zu. Im Stadtbild erschienen die Windmühlen und eine Branntweinfabrik. Seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bilden die Möbelherstellung und die Perlen Manufaktur eine der wirtschaftlichen Grundlagen Manacors. Aber auch das Töpfereigewerbe und die Herstellung von Likören und Weinen sind weiterhin bedeutend.
1879 wurde die Eisenbahnstrecke zwischen Inca und Manacor eingeweiht und 1902 die erste Perlenfabrik gegründet. So wurde Manacor zum Handels- und Industriezentrum im Osten der Insel.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die neue Pfarrkirche Nostra Senyora dels Dolors gebaut, die an derselben Stelle wie die vorherigen Kirchen steht. Die älteste von ihnen wurde schon 1232 urkundlich belegt und war wahrscheinlich über einer arabischen Moschee errichtet worden (Fund einer Grabinschrift, die heute im Museu Diocesà in Palma aufbewahrt wird). Das emblematischste Element ist der Glockenturm. Zur selben Zeit wurden einige der schönsten Herrenhäuser in den Straßen Nou, Major, Pius XII, Bosch usw. gebaut, die historischen Stadtviertel (Fartàritx und es Barracar) erweitert und verstärkt, und in der Umgebung des Bahnhofs und der Promenade na Camella entstanden neue Viertel. Heute findet das Wachstum der Stadt hauptsächlich in den neueren Stadtteilen der Schulzentren und der Promenaden Port, Fartàritx und Ferrocarril statt.

Historisches Museum
Der Turm Torre dels Enagistes an der Landstraße von Manacor nach Cales de Mallorca, ein Schutzbau und Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert (anschließend an die katalanische Eroberung 1229), beherbergt heute ist das Museu d’Història de Manacor („Historisches Museum von Manacor“) mit einer Ausstellung der Archäologie und Völkerkunde. Die bemerkenswertesten Ausstellungsstücke sind das Grabmosaik der Balèria, eines der Mosaiken der frühchristlichen Basilika von Son Peretó, und die Miniaturmöbel. In der ersten Etage sind Graffiti vom 15. bis zum 18. Jahrhundert zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Höhlen
Bei Porto Cristo befinden sich die beiden Höhlensysteme Coves del Drac („Drachenhöhlen“) und Coves dels Hams („Angelhakenhöhlen“). Der Martelsee in der Coves del Drac ist einer der größten unterirdischen Seen der Welt, an dem täglich Konzerte klassischer Musik dargeboten werden. Die der Öffentlichkeit nicht zugängliche Cova de sa Gleda – Camp des Pou im Naturschutzgebiet Cales Verges de Manacor nahe der Küste ist die längste Unterwasserhöhle Europas. Weitere Höhlen an der Küste sind die Cova des Pirata, die Cova des Pont, die Cova de sa Piqueta, die Cova des Xots, die Cova des Moro und die Cova de Cala Falcó. Auch an der Cala Varques gibt es mehrere Höhlensysteme, die nach der Bucht benannt und unterschiedlich nummeriert sind.

Märkte
Obst- und Gemüsemarkt auf der Plaça Constitució, werktags, jeden Vormittag
Wochenmarkt auf der Plaça Ramon Llull, montags vormittags

Quellenverweis: WIKIPEDIA – Die freie Enzyklopädie